Was sind Volatilitäts-Regimes?
Volatilitäts-Regimes sind klar unterscheidbare Marktphasen, die sich durch ihr jeweiliges Niveau an Preisschwankungen definieren. Märkte wechseln nicht zufällig zwischen ruhig und turbulent – sie durchlaufen Zyklen, in denen Volatilität tendenziell auf einem bestimmten Niveau verharrt, bevor ein Regimewechsel eintritt.
Typischerweise werden drei bis vier Regimes unterschieden: niedrige Volatilität (ruhige Trendmärkte), normale Volatilität (durchschnittliche Schwankungen), hohe Volatilität (erhöhte Unsicherheit) und extreme Volatilität (Panik oder Krisen). Jedes Regime verlangt eine angepasste Handelsstrategie – was in ruhigen Phasen funktioniert, kann in volatilen Phasen zu erheblichen Verlusten führen.
Trader nutzen Indikatoren wie den VIX, die ATR oder historische Volatilitätsmaße, um das aktuelle Regime zu identifizieren und Positionsgrößen, Stop-Losses sowie Strategieauswahl entsprechend anzupassen.
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