Futures vs CFD — Was ist der Unterschied?
Beide Instrumente ermöglichen es, auf steigende und fallende Kurse zu spekulieren und mit Hebel zu handeln. Die entscheidenden Unterschiede liegen jedoch in der Marktstruktur, den Kosten und der Transparenz.
Handelsplatz und Gegenpartei
- Futures: Handel über regulierte Börsen (z. B. CME). Eine Clearingstelle garantiert die Abwicklung — der Broker ist kein Gegenpartei.
- CFDs: Außerbörslicher Handel (OTC). Der Broker selbst ist die Gegenpartei, was zu Interessenkonflikten führen kann.
Kosten und Spreads
- Futures: Fixe Kommission pro Kontrakt, extrem enge Spreads durch hohe Liquidität
- CFDs: Oft „kommissionsfrei", dafür breitere Spreads und Übernachtfinanzierungskosten (Swap)
Transparenz und Daten
- Futures: Vollständig transparentes Orderbuch, echte Volumendaten, Orderflow-Analyse möglich
- CFDs: Kein zentrales Orderbuch, Preise werden vom Broker gestellt
Regulierung
- Futures: Streng reguliert durch CFTC (USA) und vergleichbare Behörden
- CFDs: Regulierung variiert stark; in den USA für Privatanleger verboten
Fazit
Für Trader, die Wert auf Markttransparenz, faire Ausführung und professionelle Analysewerkzeuge legen, sind Futures die bessere Wahl. Einen ausführlichen Vergleich findest du in unserem Artikel Futures vs CFD.