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GlossarFutures Handel

Futures vs CFD

Futures werden an regulierten Börsen mit zentralem Clearing gehandelt, während CFDs außerbörsliche Derivate sind, bei denen der Broker als direkte Gegenpartei agiert.

Marco BösingVon Marco Bösing1 Min. Lesezeit

Futures vs CFD — Was ist der Unterschied?

Beide Instrumente ermöglichen es, auf steigende und fallende Kurse zu spekulieren und mit Hebel zu handeln. Die entscheidenden Unterschiede liegen jedoch in der Marktstruktur, den Kosten und der Transparenz.

Handelsplatz und Gegenpartei

  • Futures: Handel über regulierte Börsen (z. B. CME). Eine Clearingstelle garantiert die Abwicklung — der Broker ist kein Gegenpartei.
  • CFDs: Außerbörslicher Handel (OTC). Der Broker selbst ist die Gegenpartei, was zu Interessenkonflikten führen kann.

Kosten und Spreads

  • Futures: Fixe Kommission pro Kontrakt, extrem enge Spreads durch hohe Liquidität
  • CFDs: Oft „kommissionsfrei", dafür breitere Spreads und Übernachtfinanzierungskosten (Swap)

Transparenz und Daten

  • Futures: Vollständig transparentes Orderbuch, echte Volumendaten, Orderflow-Analyse möglich
  • CFDs: Kein zentrales Orderbuch, Preise werden vom Broker gestellt

Regulierung

  • Futures: Streng reguliert durch CFTC (USA) und vergleichbare Behörden
  • CFDs: Regulierung variiert stark; in den USA für Privatanleger verboten

Fazit

Für Trader, die Wert auf Markttransparenz, faire Ausführung und professionelle Analysewerkzeuge legen, sind Futures die bessere Wahl. Einen ausführlichen Vergleich findest du in unserem Artikel Futures vs CFD.

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